Mentale Rahmenbedingungen

Auf Basis der verschiedenen Diagnoseinstrumente des ProMent Centers (z.B. Mentaltests, Messung der Repräsentationsstruktur, Bewegungsanalyse…) lassen sich unterschiedliche Interventionen und Vorgehensweisen ableiten, um eine mentale Rahmenbedingung zu schaffen.

Mentale Rahmenbedingungen dienen dem Zweck einer optimalen Aktivierung aufgabenorientierter physiologischer und motorischer Technikmuster. Solche ‚mental frames‘ enthalten die notwendigen Bestandteile einer optimalen Vorbereitung auf die Ausführung einer Bewegungshandlung (u.a. Klarheit über das Ziel der Bewegung und relativ automatisierte Handlungsmuster zum Erreichen dieses Ziels).

Dazu werden Werkzeuge und Methoden vermittelt, welche genau diese Muster triggern, z.B. cue-words oder Selbstinstruktionen, welche dem Athleten helfen, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren (siehe dazu Selbstinstruktionstraining). Auch Routinen können den Athleten helfen sich auf die Aufgabe zu fokussieren und sie unter variablen Bedingungen optimal zu lösen. Routinen funktionieren demnach bezogen auf die Aufmerksamkeit wie ein Scanner, der nur noch aufgabenförderliche Informationen aufnimmt