Regulationstraining

Regulationstrainings dienen als Grundlage mentalen Trainings sowohl in der Basis- als auch in der Prozessregulation. Häufig eingesetzte Methoden sind beispielsweise die progressive Muskelrelaxation, das Autogene Training und Atemregulationstechniken. Die Verfahren dienen dazu den menschlichen Organismus, auf ein für die bevorstehende Aufgabe optimales Aktivierungsniveau, zu regulieren. Das bedeutet, dass die Methoden sowohl beruhigend als auch aktivierend eingesetzt werden.

Beim autogenen Training geht es darum sich selbst gesteuert zu entspannen. Das autogene Training ist ein psychosomatischer orientiertes Verfahren und findet Anwendung, um sich zu beruhigen, zu entspannen, bei Schlafstörungen bis hin zur Milderung von Angstzuständen. Das Autogene Training gliedert sich in zwei Phasen, der Übungsphase und der Anwendungsphase. In der Übungsphase werden die zentralen Übungen (z.B. Muskelentspannung oder Gefäßentspannung) sowie Grundlagen vermittelt. Bei der Muskelentspannung wird beispielsweise erklärt, dass es um die Vorstellung der Schwere in den einzelnen Muskelgruppen geht. Die Anwendungsphase ist das anschließende konsequente Üben und die Aufrechterhaltung des Autogenen Trainings.

Die Progressive Muskelrelaxation ist charakterisiert durch das Anspannen und Entspannen von Muskelgruppen. Eine genannte Muskelgruppe wird für 5-7 Sekunden angespannt und im Anschluss sofort gelockert, sodass die Veränderung bewusst wahrgenommen werden kann.