Labore

Die fünf Cognition and Action Laboratories (Coala) sind mit neusten Technologien aus den Bereichen der Sportwissenschaft und der Robotik ausgestattet:

Im Biomechaniklabor können Bewegungen von Menschen und Objekten in Echtzeit erfasst und visualisiert werden. Zur Messung von 3D-Bewegungen in Echtzeit werden hochmoderne Spezialkameras (Vicon-Kameras) verwendet, die kinematische und dynamische Parameter ermitteln.

Im Sensomotorik-Labor werden derzeit zwei Forschungsschwerpunkte verfolgt. Zum einen der Einfluss von (sportlicher) Expertise auf die Kopplung von Wahrnehmungs- und Handlungsleistungen und zum anderen die Planung und Organisation von motorischen Abläufen. Dabei werden unterschiedliche Methoden, wie z.B. die Split-Methode, Reaktionszeit-Experimente und Stimulationsstudien sowie Messverfahren, wie unter anderem Video- und Blickbewegungsanalysen, angewendet.

Ein Schwerpunkt des Gedächtnislabors ist der Zusammenhang zwischen mentaler Repräsentation und Bewegung. In diesem Rahmen wird untersucht, wie komplexe Bewegungen aus Sport und Tanz im Langzeitgedächtnis von Experten und Novizen repräsentiert sind. Des Weiteren wird die Planung und Adaptation von Greifbewegungen  analysiert. Im Gedächtnislabor gehen wir diesen und anderen Fragen mittels verschiedener Methoden, wie z.B. der SDA-M Methode oder Reaktionszeit-Experimenten, nach.

Im EEG-Labor werden verschiedene kognitive Funktionen EEG Labwie Wahrnehmung, Handlungskontrolle, Gedächtnis, Sprache, sowie das Zusammenspiel solcher Prozesse untersucht. Das Elektroencephalogramm (EEG) ist eine hervorragende nicht-invasive (das EEG ist daher vollkommen ungefährlich) Methode, da es elektrische Hirnströme im Millisekundenbereich erfassen kann und somit eine hohe zeitliche Auflösung hat.

Im Motor Performance Lab des Forschungs-und Lehrzentrums (FLS) der Abteilung Sportwissenschaften werden physikalische Daten zur Beurteilung der motorischen Leistungsfähigkeit erhoben.

Für weitere Informationen: Neurokognition und Bewegung – Biomechanik